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Veranstaltungen

Vorträge / Workshops

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Uni und Studentenleben - damals und heute

Rinteln war bereits lange vor unserer Zeit Studentenstadt. Die 1621 gegründete "Academica Ernstina" war lange die einzige Volluniversität in Nordwest-Deutschland. Als sie 1810 - also vor 200 Jahren - geschlossen wurde, hatte sie rund 5000 Akademiker ausgebildet, die das Rintelner Stadtbild verändert haben. Der Vortrag vermittelt auf anschauliche Weise den einstigen Studentenalltag, bereichert um Anekdoten über Verpflegung und Unterkunft.  

Referent: Dr. des. Joachim von Meien
Ort: Museum Eulenburg
Termin: Sonntag, 31.07.11, 14.30 – 16.00 Uhr 
V.-Nr. 16A612


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Einführungsvortrag - Pflichtveranstaltung: Wissen ist Macht: Wissen macht nix?

In der heutigen „Informations- und Wissensgesellschaft“ geht es um die Teilhabe der Subjekte an dieser. Im Spannungsfeld zwischen Informationsaneignung, Wissenstraining und Bildung wird heute studiert. Was können Studierende tun, um zwischen Anpassungsdruck und Individualitätsanspruch einen eigenen Weg durch das Studium zu finden?

Referent: Dr. Martin Beyersdorf
Ort: Saal des Rathauses, Klosterstr. 20
Termin: Samstag, 30.07.11, 16.15 - 17.30 Uhr
V.-Nr.: 16A712


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Jura zum Anfassen


Vorlesung Vertragsrecht I - Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Die Veranstaltung bietet einen exemplarischen Einblick in das Jura-Studium. Interessenten können anhand eines Ausschnitts aus der Vorlesung Vertragsrecht I (Bürgerliches Recht für das erste Semester) erleben, wie die juristische Ausbildung an der Universität aussieht.


Leitung: Prof. Roland Schwarze
Ort: Brückentorsaal
Termin: Samstag, 30.07.11, 16.15 bis 17.30 Uhr
V.-Nr.: 16A312

 

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Was soll man studieren? Naturwissenschaften oder Geisteswissenschaften?


Oft sind es die Lieblingsfächer in der Schule, vermutete Eignungen oder gar nur ein mehr oder weniger diffuses Bauchgefühl, das den Ausschlag gibt. Vielleicht sind es die großen Bücherstapel der Geisteswissenschaftler, die manche zu den Naturwissenschaften führen, auf der anderen Seite ist es vielleicht gar die Furcht vor Mathe und Statistik, die andere in die Hörsäle der Geisteswissenschaftler führt.

 

Die Naturwissenschaften untersuchen Vorgänge und Erscheinungen in der belebten und unbelebten    Natur. Ihre bevorzugten Arbeitsmittel sind die Beobachtung und das Experiment. Die Geisteswissenschaften untersuchen die Welt, die Handlungen der Menschen, politische oder gesellschaftliche Ereignisse, Perspektiven und Alternativen.

 

Dieser Einführungsvortrag stellt ausgewählte Inhalte der Naturwissenschaften und der Geisteswissenschaften vor.


Referent:
Dr. Heiner Wittmann
Ort:  Schule am Ostertor
Termin: Samstag, 30.07.11, 16.15 - 17.30 Uhr
V.-Nr.: 16A812


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Morden im Norden - Norddeutsche authentische Kriminalfälle aus dem 20. Jahrhundert


Mord und Totschlag beschäftigen seit jeher die Gemüter der Menschen, verbreiten Angst und Schrecken, zugleich auch Neugier bis hin zur Faszination. Die "schwarzen Seelen" der Täter zu erkunden war und ist nicht nur Aufgabe der Kriminalisten und Richter sondern fordert auch die Moral und Religion heraus. Wie viel menschlich Fremdes und Sonderbares offenbaren die Taten, und wie viel davon steckt womöglich auch in uns?

Die dargestellten Fälle aus Norddeutschland aus dem 20. Jahrhundert zeigen das Spektrum von triebhaften Serienmördern, Totschlag aus sozialer Not oder Mord aus Verzweiflung bis hin zu kaltblütig betriebenem Massenmord durch die Nationalsozialisten. Die Grundlage bilden Gerichtsakten und Gerichtsurteile. Dadurch ist es möglich, auch die Opfer erkennbar zu machen, die oft zu kurz kommen. Die zeitkritische Darstellung von Kriminalfällen, auch Pitavale genannt (nach Francois Gayot de Pitaval), wurde im 18. Jahrhundert in Deutschland vor allem durch Friedrich Schiller bekannt.

 

Referent: Dr. Raimond Reiter
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 - 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16B612

 

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Warum ändert sich unser globales Klima?

Die Erderwärmung, ein drohendes Abschmelzen von Gletschern und Polkappen, ein Anstieg des Meeresspiegels, die Ausbreitung des Wüstenklimas, das sind die (Horror-) Themen, welche die Medien transportieren. Und natürlich die „Schuldfrage“: Warum?

Referent: Prof. Dr. Günter Gross
Ort:  Schule am Ostertor
Termin: Sonntag, 31.07.11, 16.15 – 17.30 Uhr
V.-Nr.: 16B112


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Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst

Lebenskunst? Das Zeichen des modernen Lebens ist die fehlende Lebenskunst, denn dazu fehlt es uns zu sehr an Muße. Statt diesen Zustand tränenreich zu beweinen, wollen wir in diesem Seminar über eine neue Lebenskunst nachdenken. Die Philosophie kann dazu einen Beitrag leisten, wenn sie ihren traditionellen Bezug zur Kunst, das Leben zu meistern, wiederentdeckt. All dies führt zu einer neuen und zeitgemäßen Interpretation der alten Formel „Sich ein schönes Leben machen“ zu einem neuen und ungewöhnlichen Bild des „Lebenskünstlers“.  

Referent: Dr.  Rainer Miehe
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00  - 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16B212

 

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Medizinische Versorgung hier und in Entwicklungsländern - Ein Erfahrungsbericht aus Tansania

Im September 2010 verbrachte Dr. Hecht zwei Wochen im Armana Hospital Dar es Salaam, Tansania, und schulte die Ärzte und Schwestern zum Thema Endoskopie. In seinem Bericht stellt er die Unterschiede der medizinischen Versorgung in Deutschland und einem Entwicklungsland wie Tansania heraus.

Referent: Dr. med. Michael Hecht
Ort: Brückentor, Foyer
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 bis 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16L112

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Was ist neu am Bachelor und Master?

Seit 2010 sind in Deutschland alle Studiengänge in der Form von Bachelor und Master organisiert. Es gibt "work load" und "credit points", Module und studienbegleitende Prüfungen. Neben das eigentliche Fach tritt die berufliche Handlungskompetenz ("employability"). Durchlässigkeit und Mobilität sollen in Deutschland und Europa gefördert werden. Die Veranstaltung führt ein in die Begriffe, Strukturen und Ziele. 

Referent: Dr. Martin Beyersdorf
Ort:  Schule am Ostertor
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 – 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16B312

 

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Matinée: Was soll ich bloß studieren?

Jura, BWL, Medizin oder doch lieber irgendwas mit Sprachen? Wer nach dem passenden Studienfach sucht, hat die Qual der Wahl. Studienführer, in denen sämtliche studierbaren Fächer an deutschen Hochschulen aufgelistet sind, können hilfreich sein, führen aber häufig eher zu weiterer Verwirrung und Überforderung. Insbesondere bei Fächern, die in der Schule nicht unterrichtet werden, fällt es oft schwer, sich vorzustellen, was sich dahinter eigentlich genau verbirgt. Teilnehmerinteressen können in die abschließende Diskussion eingebracht werden.

Referent: Jens Reineking
Ort: Brückentor, Saal
Termin: Sonntag, 31.07.11, 10.45 - 13.00 Uhr
V.-Nr.: 16A512


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E-Learning Workshop: Studienangebote auf der Lernplattform ILIAS

ILIAS ist eine leistungsstarke, web-basierte Open-Source-Lernplattform, mit vielfältigen Möglichkeiten zur Steuerung von Lernprozessen. Sie kann in Präsenz- und/oder Blended-Learning-Seminaren bzw. zur Bereitstellung reiner E-Learning-Angebote eingesetzt werden. In der Veranstaltung wird ein Überblick über die Lern-, Arbeits- und Kommunikationsumgebung von ILIAS gegeben und gemeinsam u. a. ein Rinteln-Wiki und eine Umfrage zur Sommeruni erstellt!

Referentin: Renate Meißner
Ort: VHS
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 - 18.30 Uhr
V.-Nr
.: 16B512

 

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Einführungsvortrag - Pflichtveranstaltung: Starke Argumente und wertvolle Tipps für ein Hochschulstudium

Warum studieren? Was studieren? Wie finanzieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag und gibt einen Überblick über die Vorteile eines Studiums, erklärt was bei der Wahl eines Studienfachs wirklich "vernünftig" ist und welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Studienfinanzierung zur Verfügung stehen. Jens Reineking von der Initiative Arbeiterkind.de möchte insbesondere Schülerinnen und Schüler zum Studium motivieren, deren Eltern nicht studiert haben. Dieser Einführungsvortrag richtet sich aber an alle interessierten Schülerinnen und Schüler.

Referent: Jens Reineking
Ort: Brückentor, Saal
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 - 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16A912


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Matinée: Gibt es Wahrheit?

 

In den Naturwissenschaften wird der Wahrheitsbegriff vorausgesetzt. Z. B. muss ein Ingenieur beim Bau einer Brücke sicher sein, dass die statischen Berechnungen und die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Physik, die diesen Berechnungen vorausgesetzt sind, wahr sind, weil die Brücke sonst zusammenbrechen würde. Würde man aber den Wahrheitsanspruch auch auf politische oder religiöse Weltanschauungen beziehen, dann müsste man zwischen richtiger und falscher Politik, zwischen richtigen und falschen Religionen unterscheiden. Damit würde aber einer der wichtigsten Grundsätze demokratischer

Gesellschaftsauffassung in Frage gestellt, nämlich der Anspruch an ein gleichberechtigtes Nebeneinander unterschiedlicher Auffassungen. Politische Systeme, die in der Geschichte einen Wahrheitsanspruch

vertreten haben, hatten diktatorischen Charakter, so z. B. der Nationalsozialismus und der real existierende Sozialismus. Deshalb soll die Frage gestellt werden, was Wahrheit ist und ob der Anspruch an Wahrheit vertretbar ist oder nicht.

 

Referentin: Maxi Berger

Ort: VHS, Foyer

Termin: Sonntag, 31.07.11, 10.45 - 13.00 Uhr

V.-Nr.: 16L312

 

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Modeerscheinung oder Weltordnung? Wie digitale Medien die Gesellschaft verändern


Digitale Medien sind für den einen Alltag, für den anderen die Zukunft - manche halten die Digitalisierung sogar für unnötig oder eine kurzfristige Modeerscheinung. Der Bruch, der sich durch die Gesellschaft zieht, trifft Politik und Medienindustrie, Lebens- und Arbeitsweisen und nicht zuletzt das (lebenslange) Lernen, auch an der Universität. Der Vortrag zeigt auf, welche Spannungsbereiche aufbrechen, welche Gefahren drohen und aber auch, welche nutzbringenden Effekte jetzt schon zu erkennen sind.


Referent: Cornelis Kater

Ort: VHS

Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 - 18.30 Uhr

V.-Nr.: 16L412

 


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Die deutsch-französischen Beziehungen

Dieser Vortrag erläutert verschiedene Ansätze des Fachs Politikwissenschaften anhand der deutsch-französischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg und stellt Meilensteine der Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland bis heute vor. Einige ausgewählte Ereignisse der letzten Monate sollen dazu beitragen, die Rolle, die Perspektiven und die Chancen des deutsch-französischen Motors in Europa zu untersuchen. Im zweiten Teil des Vortrags werden Arbeitsfelder für Politikwissenschaftler vorgestellt.

Referent: Dr. Heiner Wittmann
Ort: VHS
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 - 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16B712


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Matinée: Was bedeutet Visuelle Kommunikation?


Der Begriff Visuelle Kommunikation umfasst heute eine stetig wachsende Zahl von Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen der Werbe-, Medien- und Kulturwirtschaft. Visuelle Kommunikation heißt Sprache und Gedanken visuell darzustellen. Informationen und Ideen zu übermitteln, die mit dem Auge wahrgenommen werden können mittels Typografie, Bild, Farbe und Material. Wie und wo uns Visuelle Kommunikation tagtäglich begegnet, wozu wir sie brauchen und warum sie glücklich machen kann, erfahren die Teilnehmenden dieser Matinée.


Referentin: Dana Pfützenreuter
Ort: BBS-KHL, Raum 110
Termin: Sonntag, 31.07.11, 10.45 - 13.00 Uhr
V.-Nr.: 16L512

 

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Matinée: Medien-Alltag - Von Namen, Nachrichten und Geschichten

 

Fußball bringt Quote, auch Reality-TV, Castingshows. Aber Fernsehen, öffentlich-rechtlich und gebührenfinanziert, ist mehr: Bildung, Information und Unterhaltung. Aber für diesen gesetzlichen Programmauftrag ist das Umfeld schwieriger geworden. Die Vielfalt von Sendungen und Programmen ist kaum noch überschaubar. Minutengenaue Kurven zeigen am Morgen danach, wie viele Menschen am Abend im Fernsehen eine Sendung verfolgt, wann sie umgeschaltet haben. Warum sie weggezappt sind, sagt die Kurve nicht. Ein gutes Informationsprogramm braucht Geschichten, über die man spricht. Und Nachrichten und Berichte, die wichtig sind, weil sie Auswirkungen auf den Alltag haben werden. Darum geht es also: Wie man Informationen so aufbereitet, dass Menschen Sendungen Tag für Tag wieder einschalten. Dass sie sich wiedererkennen in den Berichten. Dass sie erfahren, was für sie wichtig ist. Und wie die Macher bei allem Interesse für ihr Thema die Distanz wahren, auf die es im Journalismus ankommt.

 

Referent: Gerd Fünderich
Ort: BBS-KHL, Aula
Termin: Sonntag, 31.07.11, 10.45 - 13.00 Uhr
V.-Nr.: 16A412

 

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Matinée: Glück als gesellschaftliches Phänomen - Auf dem Weg zur

 

Über wenige Dinge wurde und wird so viel diskutiert und geschrieben wie über das „Glück“, ob in Form aktueller Selbsthilfe- und Ratgeberliteratur oder als Gegenstand philosophischer oder theologischer Abhandlungen in der Antike, im Mittelalter oder im Zeitalter der Aufklärung, „Glück“ ist ein zentrales Thema des menschlichen Lebens. Dabei bleibt das Konzept bis heute vieldeutig. Was unter „Glück“ verstanden wird, ist maßgeblich von kulturellen, sozialen und sozio-ökonomischen Faktoren abhängig.

Ungeachtet dieser Ambiguität wird gegenwärtig in Wissenschaft und Politik daran gearbeitet, das gesamtgesellschaftliche „Glück“ zu messen, um in der Folge politische Maßnahmen zur Maximierung ebenjenes „Glücks“ zu gestalten.

Nur kann dies so einfach gelingen? Inwiefern ist „Glück“ überhaupt (ver-)messbar? Welche Probleme und Risiken, aber auch Chancen bestehen?

 

Referent: Philipp Schaumann
Ort: Brückentorsaal, Foyer
Termin: Sonntag, 31.07.11, 10.45 - 13.00 Uhr
V.-Nr.: 16L612

 


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Landsknechte Reloaded - Von der Idee zur Performance

Wie entsteht aus dem Spannungsfeld zwischen historischem und modernem Söldnerwesen in interdisziplinärer Projektarbeit eine Inszenierung mit Kostümen, Schauspielern, Bühne, Musik und Licht?
Die Veranstaltung gibt umfangreiche Einblicke in die Entstehung eines realen Projektes. Dabei wird die Entwicklung von Charakteren und Figuren, der Entwurf von Kostüm- und Bühnenbildern und deren Umsetzung sowie die Entstehung einer Inszenierung mit umfangreichem Bildmaterial anschaulich erläutert.

Referent: Maya Brockhaus
Ort: VHS
Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 bis 18.30 Uhr
V.-Nr.: 16L712


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Berufsfindungstag in Hameln bei der Hochschule Weserbergland

Unternehmen der Weserberglandregion stellen sich und die Möglichkeiten, in den einzelnen Unternehmen Ausbildung und Studium zu kombinieren, in den Räumlichkeiten der  Hochschule Weserbergland in Hameln vor. Die Hochschule Weserbergland bietet duale Studiengänge in BWL und Wirtschaftsinformatik an, die jeweils mit dem Bachelor abschließen. Es wird ein informativer Austausch zwischen den Unternehmensvertretern und den Teilnehmenden stattfinden.

Ablauf:

14.30  – 15.00 Uhr:
Gesprächsrunde für alle:
Begrüßung durch die Hochschule Weserbergland
Vorstellung der Firmenrepräsentanten
Verweis auf Vortragsprogramm

15.00 – 16.30 Uhr:
Einzelgespräche und Information an den einzelnen Firmenständen

15.00 – 16.30 Uhr:
4 Kurzvorträge (ca. 20 Min.)

16.30 – 17.00 Uhr:
Abschlussgesprächsrunde: Feedback der Teilnehmenden
Verabschiedung

Der Bus fährt um 8.00 Uhr vom Kollegienplatz ab (gilt für jene Teilnehmer/innen, die die Vormittagsseminare der Hochschule Weserbergland belegen).

Der Bus fährt um 14.00 Uhr vom Kollegienplatz ab (gilt für jene Teilnehmer/innen, die nur am Berufsorientierungstag von 14.30 – 17.00 Uhr teilnehmen. Diese Teilnehmenden werden für den Nachmittag von der Seminarteilnahme in Rinteln befreit).

Die verbindliche Anmeldung erfolgt ebenfalls bei der Einschreibung zur Sommeruni.

Ort: Hameln, Stockhof 2
Termin: Mittwoch, 03.08.11, 14.30 - 17.00 Uhr
V.-Nr.: 16B812


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Philosophie
Recht und Moral - Einführung in die praktische Philosophie

Was erlaubt ist und was nicht – das wissen die meisten noch so ungefähr. Aber: Warum? Gibt es Gesetze, die einfach für alle gelten? Oder ist das richtige Handeln eine Frage der Macht? Geht es bloß um Befehlen und Gehorchen? Was ist überhaupt der Unterschied von Recht und Moral?

In der praktischen Philosophie geht es darum, zu erklären, warum Gesetze gelten, welche Regeln vernünftiger Weise einzuhalten sind, wenn Menschen zusammen leben, und was man tun kann, wenn sie nicht eingehalten werden. Obwohl sich die gesellschaftliche und politische Welt in den letzten 2500 Jahren immer wieder grundlegend verändert hat, werden immer noch und immer wieder Argumente, die in der Antike, im Mittelalter oder in der frühen Neuzeit formuliert worden sind, diskutiert, um moderne Fragen zu beantworten. Sind diese Texte wirklich so aktuell oder verschleiert die praktische Philosophie eher die Probleme von heute?

In dem Kurs sollen einerseits Grundfragen der praktischen Philosophie erörtert, andererseits Texte aus ganz unterschiedlichen Epochen besprochen werden. Zu allgemeinen Fragen über Philosophie und Studium besteht Gelegenheit.

Leitung:  Dr. Michael Städtler
Ort: VHS
Termin:  Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16B912


Was ist der Mensch? Einführung in die Philosophie

Gibt es DEN Menschen überhaupt oder sind wir nicht alle Individuen, viele verschiedene Menschen? Wenn es DEN Menschen gibt, was unterscheidet ihn von anderen Lebewesen, was zeichnet ihn aus? Ist er genetisch bestimmt, triebgesteuert oder frei und moralisch selbstbestimmt? Die Beantwortung dieser Fragen, sofern sie durch die Philosophie möglich ist, soll versucht werden.

Referentin: Maxi Berger
Ort: VHS
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.  16A112



Einführung ins Studium der Philosophie. Voraussetzungen und Studienschwerpunkte

Was ist Philosophie eigentlich genau? Betrifft das Studium nur angehende Lehrer? Welche anderen Berufsziele, Qualifikationen und Perspektiven eröffnet das Studium der Philosophie? Welche Themenbereiche umfasst philosophisches Denken? Wie läuft das Studium genau ab, welche Arbeitsweisen werden vorausgesetzt, welche Abschlüsse gibt es? Neben ausführlichen Informationen zum Studienablauf führt die Veranstaltung an konkreten Beispielen und einführenden Texten in das Grundstudium der Philosophie ein, um Voraussetzungen, Qualifikationen und Studienschwerpunkte zu klären.

Leitung: Prof. Dr. phil. habil. Peter Moritz
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16C212


Philosophie und Humor

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Diese Feststellung dürfte jedem bekannt sein. Das „Trotzdem“ gibt allerdings zu denken. Es deutet darauf hin, dass Humor eine Handlungsstrategie sein kann, um die Härten des Lebens besser ertragen zu können. Ferner ist Humor geeignet, absolute moralisch-religiöse Forderungen abzuwehren. Meistens haben die Menschen, die dogmatisch ihre Ideologien und Überzeugungen vertreten, keinen Humor. Zu fragen wäre außerdem, was den Humor von bloßer Komik oder vom Witz unterscheidet.

Interessante Themen also, mit denen wir uns in diesem Seminar beschäftigen wollen. Wir werfen einen Blick auf die Philosophiegeschichte, etwa auf die Ironie des Sokrates, auf das pessimistisch-tiefgründige Menschenbild von Wilhelm Busch und auf neuere Abhandlungen zum Humor. Genug Anlass zum Lachen wird es geben!

Leitung: Dr. Rainer Miehe
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr
.: 16C412



Glauben oder Wissen: Einführung in die Religionswissenschaft

Der 11. September 2001, die Politik George W. Bushs oder auch die Atheismus-Werbekampagne auf Londoner Bussen sind Beispiele dafür, dass das Thema Religion(en) im weitesten Sinne nicht so überholt ist, wie viele lange geglaubt haben. Solche Phänomene wissenschaftlich zu untersuchen und zu erklären, ist Aufgabe der Religionswissenschaft. Anders als die klassischen Theologien befasst sich diese Disziplin aus einer neutralen und konfessionsunabhängigen Sicht mit Religion(en). Religionswissenschaft ist im Studium des Schulfachs Werte und Normen ein obligatorischer Teil und gehört insgesamt zu den Geistes- und Sozialwissenschaften. In diesem Kurs werden Grundlagen der Religionswissenschaften erklärt sowie ausgewählte Themenbereiche des religionswissenschaftlichen Studiums (wie z. B. Religionspsychologie, Religionssoziologie, Religionsgeschichte, Religion und Politik) näher beleuchtet. Zudem werden mögliche Berufsfelder für Religionswissenschaftler vorgestellt.

Leitung: Lida Froriep
Ort: VHS
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16C512



Psychologie
Einführung in die Sozialpsychologie

Psychologie, griechisch wörtlich übersetzt "Seelenkunde", ist die Wissenschaft vom Denken, Fühlen, Erleben und Verhalten des Menschen. Psychologinnen und Psychologen müssen bei der Suche nach den Ursachen und Bedingungen menschlichen Verhaltens den Blick auf unterschiedliche Bereiche lenken. Die Sozialpsychologie beschäftigt sich dabei mit dem Erleben und Verhalten im sozialen Kontext und betrachtet damit die psychischen Grundfunktionen (Wahrnehmung, Kognition, Emotion, Motivation, Verhalten) in ihrer Beeinflussung durch andere. Die Suche nach Einflussfaktoren auf das menschliche Verhalten und Erleben steht in diesem Seminar im Fokus der Betrachtung.

Leitung: Dorothee Metz
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16C712



Einführung in die Klinische Psychologie

Psychische Störungen sind nicht selten und können einen sehr hohen Leidensdruck verursachen. Was sind eigentlich psychische Störungen? Wie entwickeln sie sich? Welche Symtome zeigen sie und was kann man dagegen tun? Was bedeutet eigentlich Angststörung, Depression und Schizophrenie? Nach einer allgemeinen Einführung in die Psychologie als Wissenschaft sollen diese Fragen an die Klinische Psychologie anhand von anschaulichen Beispielen beantwortet werden.

Leitung: Esmahan Belhadj-Kouider
Termin 1: Mittwoch, 03.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16C612

Termin 2: Donnerstag, 04.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16H412

 


Geschichte
Einführung in das Studium der Geschichte

"Es war einmal vor langer Zeit...“ So oder ähnlich beginnen viele Geschichten aus längst vergangenen Epochen. Doch was verstehen wir unter der Geschichte und zu welchem Zweck bzw. mit welchem Ziel studiert man sie? Dieses Einführungsseminar bietet einen inhaltlichen und methodischen Überblick über das Fach, dessen Ziel nach Humboldt „nur die Verwirklichung der durch die Menschheit darzustellenden Idee“ sein kann. Behandelt werden u. a. Fragen der Abgrenzung zu anderen Wissenschaftsdisziplinen, eine Periodisierung der Geschichte, der Umgang mit Quellen und das Entstehen von Geschichtskontroversen. Neben Unterschieden zwischen dem schulischen Geschichtsunterricht und Geschichte an der Uni wird darüber hinaus das Berufsbild des Historikers charakterisiert.

Leitung: Dr. des. Joachim von Meien
Termin 1: Montag,01.08.11
Ort: VHS
V.-Nr.: 16D112

 


Einführung in die Prähistorische Archäologie

Was ist das? Früher wurde dieses Fach Ur- und Frühgeschichte genannt und dient der Erforschung der Geschichte schriftloser Kulturen in Mitteleuropa. Wohingegen sich die Klassische Archäologie davon abgrenzt, und sich ausschließlich mit der Geschichte und Kultur der Griechen und Römer befasst. Seit 200 Jahren sind wissenschaftliche Methoden entwickelt worden, um die Denkmäler und Funde im Boden zu dokumentieren sowie auszuwerten, und heute sind naturwissenschaftliche Methoden fester Bestandteil der Forschungen. Ziel der archäologischen Forschungen ist es, die ausgegrabenen Funde und Befunde auszuwerten und in einen historischen Kontext zu stellen. Wir werden uns in dieser Einführung mit der Forschungsgeschichte, den Methoden und Ergebnissen sowie den beruflichen Tätigkeitsfeldern befassen.


Leitung: Dr. Beate Veil
Ort: Schule am Ostertor
Termin
: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16L212
Du stirbst damit Du lebst - Totenkult im Alten Ägypten

Ein besonderes Faszinosum am Alten Ägypten ist seit jeher der Totenkult, den es in diesem Ausmaß in anderen Kulturen der Alten Welt nicht gegeben hat. In diesem Seminar werden Einblicke gegeben in die doch z. T. recht befremdlichen Vorstellungen, die man im Alten Ägypten vom „Leben nach dem Tod“ hatte. Wer es sich leisten konnte – zumal die Könige – hat einen gewaltigen Aufwand getrieben hinsichtlich Totenkult (dazu gehört auch die Mumifizierung) und hinsichtlich Grabarchitektur, die in gewisser Hinsicht als ein gebautes Jenseits betrachtet werden kann (Karten, Dias, Pläne).  

Leitung: Dr. Albrecht Endruweit
Ort: VHS
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16D712

 


Interpreting history: England's Glorious Revolution and the beginning of the Hanoverian Dynasty

More than 10,000 Dutch soldiers land on English coast and force king to flee … Dutchman crowned in London … German from Hanover made King of Great Britain. All this happened, surprisingly enough, in England before and after the year 1700. The “Glorious Revolution” of 1688/89, which led to the deposition (Absetzung) of James II, is one of the most extraordi­nary moments in more recent British history. And one of its consequences, the accession of the Hanoverians to the throne (Thronbesteigung) in 1714, marks the start of the personal union linking Britain and the Electorate of Hannover.

History is not only made by kings and queens; historical processes and events themselves make and unmake monarchs. What happened in the Glorious Revolution and why was it so important? And what can we learn about interpreting and re-interpreting history from this period in the Early Modern?

Leitung: Dr. Catherine Atkinson
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16D312



Everyday life in a Renaissance town

Florence was the New York of the 15th century. This busy Italian city was one of the most important towns in Renaissance Europe. Famous names are connected with it, such as Leonardo da Vinci, Michelangelo and the Medici family. Family records and diaries (Tagebücher) are an important historical source (Geschichtsquelle). Written by Florentine merchants, lawyers and craftsmen, they give us a vivid view of how the people lived and worked at the time, and of how their lives were changed when the plague (Pest) broke out. By reading diary entries we discover how different women’s lives were from those of the men and also what sort of books people read in the early age of the printing-press. And you can practice English too!

Leitung: Dr. Catherine Atkinson
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.:  16D612



Hieroglyphen ohne Geheimnis

Jahrhunderte dachte man, dass die Hieroglyphen nach dem Prinzip des Comic zu lesen sind. Irrtum! Das Dargestellte ist vertrackterweise meist nicht das Gemeinte. Das klingt zwar abschreckend kompliziert, ist es aber nicht. Warum nicht, zeigt diese Kurzeinführung in eine Schrift, die über 3000 Jahre in Gebrauch war und das Bild des Alten Ägypten in besonderem Maße prägte. Daneben wird es um folgende Fragen gehen: Wie viele Menschen konnten lesen und schreiben? Was hat man zu welchem Zweck aufgeschrieben? Abgerundet wird das Kurzseminar mit der Behandlung kleiner Textbeispiele (keinerlei Vorkenntnis erforderlich; Dias).

Leitung: Dr. Albrecht Endruweit
Ort: VHS
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16D412



Christliche Mystik heute


Ohne Frage ist das Interesse an Mystik und Esoterik – quer durch die Generationen und Bildungsschichten – ungeheuer groß. Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird immer bedrängender, je deutlicher die Krise der Menschheit wird - man denke etwa an die Klimakatastrophe, an die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, an kriegerische Konflikte auf vielen Kontinenten. Nach dem Scheitern vieler ideologischer Versuche sehnen sich viele Menschen nach neuen und tragfähigen Orientierungen.

In diesem Seminar werden repräsentative Mystiker aus verschiedenen Epochen des Christentums vorgestellt: Bernhard von Clairvaux, Hildegard von Bingen, Teresa von Avila, Martin Luther, Karl Rahner. So entsteht ein Eindruck von der Vielfalt und Breite des mystischen Stroms im Christentum, und es werden Kriterien sichtbar für das, was eine spezifisch christliche Mystik auszeichnet.

Kenntnisse hierüber sind wichtig, um in einem geisteswissenschaftlichen Studium - sei es Geschichte, sei es Philosophie, Theologie oder Religionswissenschaft - den Glauben, das Denken und Hoffen der Menschen vom abendländischen Mittelalter bis heute besser verstehen und die Frage nach einer sinnerfüllten Lebensgestaltung über die bloße Berufsfindung hinaus umfassender reflektieren zu können.

 

Leitung: Dr. Rainer Miehe
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16A212

 


 


Hitlers Geheimpolitik


Geheimpolitiken im Nationalsozialismus waren kein Zufall, keine Entgleisung oder eine Randerscheinung der NS-Herrschaft. Sie waren vielmehr ein wesentliches Element, sie waren, wie der umfassende Terror, sogar eine der konstitutiven Säulen der totalen Herrschaft, wie über 500 geheime Reichssachen belegen. Der regelmäßige Einsatz der Geheimpolitik wurde nicht nur von Hitler betrieben. Die überlieferten Dokumente zeigen, dass sie von vielen NS-Führern aktiv vorangetrieben und verlangt wurde (Martin Bormann, Joseph Goebbels, Hermann Göring, Rudolf Heß, Reinhard Heydrich, Heinrich Himmler usw.). Untersucht und diskutiert werden die Geheimen Reichssachen zur Vernichtung der Juden, der Patienten und in der Justiz, das gesamte System der Geheimpolitik des Nationalsozialismus und ebenso die Formen der Geheimhaltung, die den Unterdrückten und den Opfern des Nationalsozialismus aufgezwungen worden sind. Diskutiert werden kann auch die Frage nach den überlieferten Dokumenten und ihre Bedeutung für die historische Forschung und Lehre Literaturtipp: Raimond Reiter. Hitlers Geheimpolitik. Frankfurt am Main 2008.


Leitung: Dr. Raimond Reiter
Ort: Schule am Ostertor 

Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr
.: 16B412



Aus der Vergangenheit lernen? Der Nationalsozialismus

Die Zeit des "Dritten Reiches" hat bis heute Spuren in vielen Familien hinterlassen und beeinflusst weiterhin und offenbar hartnäckig unsere politisch-moralischen Vorstellungen. Das gibt zu denken: Was kann uns heute noch die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus sagen? Was interessiert uns daran und warum? Wie ist der Zivilisationsbruch nach der "Machtergreifung" der Nazis zu verstehen? Anhand von Beispielen soll die Amoral der Täter und ihrer Anhängerschaft betrachtet werden, sie ist eines der wichtigen Dimensionen, die uns zeigen, wie die Macht des "Dritten Reiches" funktioniert hat. Als Erinnerung daran, was eine totale Herrschaft bedeutet. Mit Diskussion und Video. Literaturtipp: Raimond Reiter. Nationalsozialismus und Moral. Die "Pflichtenlehre" eines Verbrecherstaates. Frankfurt am Main 1996.

Leitung: Dr. Raimond Reiter
Ort: VHS
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16D512



Politik
Wozu Politikwissenschaft?

„Was, du studierst Politikwissenschaft?  Willst du ´mal Taxifahrer/in werden?“ Gegen dieses Vorurteil soll darüber aufgeklärt werden, was Politikwissenschaft überhaupt ist, wie ein entsprechendes Studium aussieht und welche Berufsfelder für Politikwissenschaftler/innen offen stehen. Darüber hinaus geht es in diesem Seminar um grundsätzliche Fragen, wie: Was ist Gesellschaft? Was ist Politik? Wo steht darin das Individuum? Auf diese und ähnliche Fragen sollen am Beispiel einer gemeinsam zu erarbeitenden Gesellschaftstheorie Antworten gefunden werden. Dabei gilt: Keine Angst vor Theorie, denn eine gute Theorie ist immer auch von praktischer Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die Gesellschaftstheorie des französischen Sozialwissenschaftlers Pierre Bourdieu. Angereichert mit eigenen Forschungsergebnissen des Referenten sollen orientierende Pfade in den häufig als Dschungel wahrgenommenen Zusammenhang von Gesellschaft und Politik geschlagen werden.

Leitung: Prof. Dr. Heiko Geiling
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16E112 

"Politische Soziologie und politische Sozialstrukturanalyse - die sozialstrukturelle Milieuforschung in Hannover": Download als pdf-Datei (0,2 KB)



Soziologie
Einführung in die Sozialwissenschaften


Analog zum Begriff der Naturwissenschaften, unter dem alle Fachdisziplinen zusammengefasst werden, die sich mit „natürlichen“ Untersuchungsgegenständen befassen, bildet der Begriff der Sozial- oder Gesellschaftswissenschaften einen Oberbegriff für eben solche Wissenschaften, deren Untersuchungsgegenstand das menschliche Zusammenleben respektive Gesellschaft ist. Aufgrund der Komplexität von Gesellschaft existiert auch in den Gesellschaftswissenschaften eine Vielzahl von Fachdisziplinen, z. B. die Soziologie, die (Sozial-)Psychologie, die Politische Wissenschaft oder die Ökonomie, die jeweils spezifische Teilbereiche von Gesellschaft untersuchen. Was ist nun kennzeichnend für diese Disziplinen, womit beschäftigen sich Soziologen, Ökonomen und Politologen im Einzelnen, welche Fragen werden formuliert, was wird diskutiert? 

Ziel dieses Seminars ist, den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über Sozialwissenschaften zu geben. Dies soll zum einen durch die Abgrenzung zu anderen Wissenschaften erfolgen und zum anderen über konkrete Fallbeispiele, die einen ersten Zugang zu sozialwissenschaftlichen Problemhorizonten, Fragestellungen und Methoden ermöglichen sollen. Als Beispiel soll unter anderem das Problem der Glücks- bzw. Wohlstandsmessung dienen. Konkret geht es um die Frage, inwiefern es sinnvoll ist, das Wirtschaftswachstum als Primärindikator für den Wohlstand einer Gesellschaft zu betrachten.


Leitung: Philipp Schaumann
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16C112





Soziale Ungleichheit

"Alle Menschen sind gleich" - und wenn man sich umsieht, so findet man lauter Ungleichheit. Wie kommt es aber dazu, dass Menschen ungleich sind und dies gesellschaftlich akzeptiert ist? Wie stellt unsere Gesellschaft Ungleichheit her? Gibt es Faktoren, an denen wir Ungleichheit besonders beschreiben können? Die Veranstaltung beschäftigt sich mit einer Einführung in die Sozialstrukturanalyse Deutschlands und beschäftigt sich im Folgenden mit Mechanismen sozialer Schließung, die insbesondere im Bildungssystem, die später aber auch in der Arbeitswelt wirksam werden.

Leitung: Kirsten König
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16E712

 


Medien
Medienwissenschaften und Wirtschaftsinformatik Web 2.0, soziale Netzwerke und digitale Geschäftsmodelle

In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse über die Inhalte dieses Faches vermittelt: Was ist ein Medium? Die Arbeitsformen dieser Veranstaltung sind die an der Universität üblichen Lehrformen wie Vorlesung, Seminar und Übung. Im Rahmen einer Vorlesung werden Studieninhalte anhand von Beispielen aus dem Bereich der Neuen Medien (Internet, Web 2.0, das Internet zum Mitmachen) vorgestellt, wobei die Grundlagen für die Erläuterung eines Geschäftsmodells für digitale Inhalte erläutert werden. In zweiten Teil dieses Vortrags werden die Fächer von dem Medienwissenschaften bis zur Wirtschaftsinformatik im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre mit ihren Forschungsfeldern vorgestellt. Ausgewählte Fragestellungen werden dann im Rahmen einer Übung diskutiert. Nach einer Einzel- oder Gruppenarbeit geht es um die unterschiedlichen Bestandteile eines Geschäftsmodells und den Nutzen von Web 2.0 von einem Blog über Twitter bis Facebook  für ein Verlagsprojekt.

Leitung: Dr. Heiner Wittmann
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11 
V.-Nr.: 16F512



Die Sommeruni-Redaktion: Als Journalist bei einer Tageszeitung

„….ähm, ich mach was mit Medien.“ Journalist zu werden, das können sich viele junge Leute gut vorstellen. Oft wird der Wunsch dabei eher allgemein geäußert – und wie sieht das Berufsbild konkret aus? Zum Beispiel als Redakteur bei einer Tageszeitung: Diese Facette des Journalismus stellt das Tagesseminar  der Schaumburger Zeitung vor. Von der Themenidee über Recherche, Schreibtechniken und das „Spiegeln“ einer Tageszeitungsseite bis zum Druck: Der Berufsalltag eines Tageszeitungsredakteurs steht im Zentrum der Veranstaltung. Und dies nicht allein in grauer Theorie: Als „Sommeruni-Redaktion“ berichten die Jungstudenten täglich in der Schaumburger Zeitung über ihre Erfahrungen beim Studieren auf Probe, üben sich ganz praktisch in Interviewtechniken und Fotografie, Recherche und Schreibstil. Zum Seminar gehören außerdem Führungen durch das Redaktionsgebäude der Schaumburger Zeitung in Rinteln und durch das Druckzentrum der Dewezet-Zeitungsgruppe in Hameln.

Leitung: Stefan Reineking
Ort: Schaumburger Zeitung, Klosterstraße 32/33
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16C812



Marketing - mehr als Werbung

Marketing hat sich in den letzten Jahren in vielen Branchen zu einer zentralen Funktion im Unternehmen entwickelt. Wurde Marketing lange auf kommunikative Maßnahmen für den Absatz von Waren und Dienstleistungen reduziert, ist es mittlerweile zu einem Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung geworden.  Im Seminar werden theoretische Grundlagen des Marketings besprochen und Marketingstrategien anhand von populären Beispielen analysiert und bewertet. Zudem sollen die besonderen Potentiale des Marketings im Web 2.0 genauer diskutiert werden. Außerdem wird Hintergrundwissen über potentielle Berufsfelder sowie verschiedene Studienangebote vermittelt. 

Leitung: Doreen Götzky
Ort: VHS
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16D812

 


Das Radiofeature - ein Sendeformat in Theorie und Praxis

An der beispielhaften Bearbeitung eines tagesaktuellen Themas aus Rinteln wird erarbeitet, was ein Radiofeature ist und wie dieses Sendeformat entsteht.
Von der redaktionellen und dramaturgischen Aufbereitung des Themas über das Sammeln von O-Tönen (Originalton-Aufnahmen) vor Ort, bis hin zur elektronischen Produktion am Computer werden alle notwendigen Arbeitsschritte von den Studierenden - in sinnvoller Arbeitsteilung - durchlaufen, so dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Seminartages eine MP3-Datei mit dem fertigen Produkt in Händen halten. Kenntnisse der elektronischen Musikproduktion (bspw. am Laptop) sind nicht Bedingung, können aber von erfahrenen Studierenden in dieser Veranstaltung sehr praxisnah eingebracht werden. Die Studierenden, die einen MP3-Player mit eingebautem Mikro haben, sollten diesen mitbringen.

Leitung: Matthias Meyer
Ort: VHS
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16F312

 


Marketing für Kunst und Kultur

"Kulturmarketing macht nicht die Kultur marktfähig, sondern den Markt kulturfähig“ so beschreibt Birgit Mandel (Professorin für Kulturmanagement) die Aufgabe des Marketings im Kulturbereich.
Ausgehend von den theoretischen Grundlagen sollen im Laufe des Seminars die Besonderheiten des Marketings für das komplexe „Produkt“ Kunst und Kultur erarbeitet werden. Dazu werden Strategien und Instrumente des Kulturmarketing analysiert und in kleinen Praxisaufgaben erprobt. Ein Schwerpunkt setzt das Seminar auf die Kommunikationsarbeit im Rahmen von Kulturmarketing. Zudem wird Hintergrundwissen über Anbieter und Nachfrager des Kultur- und Freizeitmarktes sowie über potentielle Berufsfelder vermittelt.

Leitung: Doreen Götzky
Ort: Schule am Ostertor
Termin : Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16K512



Sprachwissenschaften
An-Gesagte Sprache

Sprache befindet sich im Wandel und wird vielfältig eingesetzt. Es gibt gesprochene Sprache, geschriebene Sprache, Jugendsprache, Fachjargons und vieles andere mehr. Gleichzeitig gilt es, in vielfältigen Lebenslagen - sei es auf der Arbeit, beim Schreiben von privaten Mails, Vorträgen, Hausarbeiten und vielem anderen mehr - die passenden Worte zusammen zu fügen. Insbesondere die Aufbereitung von Informationen zur Übertragung in andere Medien oder Darstellungsformen ist eine tägliche Anforderung in vielen Berufen - nicht zuletzt auch in Studium und Wissenschaft. Im Rahmen dieses Seminars wollen wir auf Grundlage fiktiver Nachrichtenmeldungen passende Texte entwerfen, die in Form einer ebenso fiktiven Nachrichtensendung gesprochen und produziert werden. Auf Basis dieser von den Teilnehmenden selbst erarbeiteten Beiträge wollen wir uns mit Unterschieden in Formulierung, Wortwahl und weiteren Aspekten beschäftigen. Ein Schwerpunkt dieses Seminars sind auch mediendidaktische Komponenten, da die Teilnehmer/innen im Verlauf der Veranstaltung selbständig arbeiten und lernen, wie sie einen Nachrichtenblock schreiben, aufnehmen und sprechen.

Leitung: Cornelis Kater
Ort: VHS
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16F612



Questioni linguistiche

Wie heißt das auf Deutsch? Was ist una questione linguistica? Ein Blick ins Wörterbuch: Ist eine sprachliche Frage gemeint? Oder vielleicht doch eine linguistische Frage? Oder haben wir da ein Problem? Mit dem Wörterbuch in der Hand wollen wir diese Fragen verfolgen und rund um scheinbar einfache Wörter wie lingua Ausflüge in die italienische Sprachwissenschaft unternehmen. Dabei machen wir uns Gedanken über Aussprache und Bedeutung, über Formen und das Zusammenfügen von Wörtern zu Sätzen. Moderne und historische Verwendungsbeispiele geben uns eine Idee von der Vielfalt der italienischen Sprache, aber auch von wichtigen Arbeitsgebieten der Italianistik. Kenntnisse des Italienischen sind hilfreich.

Leitung: PD Dr. Annette Gerstenberg
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16D912


Germanistik - Eine Einführung

Ist Germanistik das Unterrichtsfach Deutsch? Betrifft das Studium nur angehende Deutschlehrer? Welche anderen Berufsziele, Qualifikationen und Perspektiven eröffnet die Germanistik? Welche Themen werden vermittelt? Was genau beinhaltet das Studium der Literaturwissenschaft und Linguistik (Sprachwissenschaft)? Neben ausführlichen Informationen zum Studienablauf führt die Veranstaltung an konkreten Beispielen und Texten in das Studium der Germanistik ein (siehe auch unter Rubrik Literaturwissenschaften).

Leitung: Prof. Dr. phil. habil. Peter Moritz
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16F812



Kunst - Musik
Einführung in die Kunstgeschichte

Am Beispiel von Bildern aus Renaissance und Barock üben wir das "Sehen" als die Voraussetzung für ein Studium der Kunstgeschichte und gehen dabei den traditionellen und aktuellen inhaltlichen und methodischen Fragen des Faches Kunstgeschichte nach. In einem zweiten Teil arbeiten wir auf der Ebene der Praxis mit einem Original der Gegenwartskunst und werfen einen Blick auf die möglichen Funktionen eines solchen Bildes in der Gesellschaft.

Leitung: Dr. Rosemarie Sprute
Ort: Schule am Ostertor
Termin : Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16G212



Design: Gestaltungsgrundlagen

An Hand einer konkreten gestalterischen Aufgabe wird in diesem Seminar mit bildnerischen Mitteln ein Objekt oder ein Bild erarbeitet. So wird der Zugang zur eigenen Kreativität für die Teilnehmenden erfahrbar und diese können Einblicke in Fragen der Gestaltungsgrundlagen nehmen. In der anschließenden Reflexion und Besprechung ist auch Raum für Fragen.

Leitung: Anja Steckling
Ort: VHS
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16L812

 


Don't Stop the Musik - eine Einführung in die Welt der Musik- und Medien- (Studiengänge)

Täglich werden wir von Musik begleitet: auf dem Weg zur Schule hören wir aus dem MP3-Player oder dem Autoradio die neuesten Hits, zu Hause läuft im Fernsehen „unser“ Musiksender und wir laden uns unsere Lieblingssongs aus den Internetportalen oder schauen uns bei YouTube die dazugehörigen Videoclips an.

Musik ist also allgegenwärtig!

Das haben auch zahlreiche Universitäten erkannt und bieten ein breites Portfolio an Studienfächern im Musik-/Medienbereich an. Doch was soll man studieren und was erwartet einen nach dem Abschluss?

In dem Tagesseminar wird zunächst ein Überblick über die verschiedenen Studien- und Karrieremöglichkeiten gegeben – vom klassischen Musikstudium eines Konzertmusikers, dem Lehramtsstudium oder Musikwissenschaften bis hin zu neueren Fachrichtungen wie Musikjournalismus,
-management sowie -produktion. Weiterhin wird an Hand von verschiedenen Themen, die gemeinsam erarbeitet werden, ein Einblick in den Studienalltag eines Musikstudierenden und deren angehende Arbeitsumfelder gegeben. 

Leitung: Ivana Dragila M.A.
Ort: Kreisjugendmusikschule, Musikraum
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr. : 16G312



Mona Lisa - ganz privat

Das wohl berühmteste Lächeln der Welt ist das der Mona Lisa. Leonardo da Vinci malte das Bild einer jungen Frau zwischen 1503 und 1506. Viele Geheimnisse ranken sich um das Ölbild und seine Entstehungsgeschichte. Künstler aller folgenden Zeiten fühlten sich inspiriert, sich mit Mona Lisa und ihrem vielsagenden Lächeln auseinanderzusetzen, haben sie kopiert, karikiert und ihrem Kunstgenre entsprechend verfremdet. Z. B. malte Marcel Duchamp sie mit Bart, Andy Warhol druckte sie in Serie. Nach einer kunstgeschichtlichen Einführung und Bildbeispielen verschiedener Verfremdungen stellen die Studierenden selbst eine individuelle (ganz private) Verfremdung des Bildnisses Mona Lisa in Collageform her. Material wird gestellt.

Leitung: Gisela Gührs
Ort: VHS
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16G512

 


Einführung in das Studium der Bildenden Kunst

Welche Möglichkeiten eröffnet das Kunststudium an Akademien und Kunsthochschulen? Freie Kunst, künstlerisches Lehramt, kunstbezogene Wissenschaften und mehr? Das Seminar informiert über die Struktur des Kunststudiums, Zugangsberechtigung, Basis/Orientierungsstudium und Fachstudium in künstlerischen Klassen, Themen sind Fragen der künstlerischen Praxis, Arbeitsmethoden und Arbeitsprozesse im Kontext der zeitgenössischen Kunst und der Professionalisierung des Künstlers. Das Studium der Bildenden Kunst entwickelt sich entlang der eigenen künstlerischen Arbeit, daher wäre es wünschenswert, wenn einzelne Arbeitsproben/Mappen mitgebracht werden können.

Leitung: Karin Hochstatter
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16F912



Medizin
Einführung in die Tiermedizin

Die Veterinärmedizin leistet den Spagat zwischen "Der Doktor und  das liebe Vieh" sowie Lebensmittel- oder Tierschutz-Skandalen und der Tierseuchenbekämpfung. Das Studium eröffnet sehr viele unterschiedliche Berufsmöglichkeiten in verschiedensten Aufgabenbereichen, wobei die klassische Vorstellung des Tierarztes in der Praxis nur einen Teilaspekt ausmacht. Nicht nur in der tierärztlichen Praxis sondern auch in der Pharma- und Futtermittelindustrie, der Wissenschaft und Forschung (mit Tierversuchen und Versuchstierbetreuung - natürlich unter Tierschutzaspekten) sowie im Öffentlichen Dienst und auch in der Politik ist tierärztliches Können und Fachwissen gefordert.
Die Veranstaltung soll Studienvoraussetzungen, Hinweise zum Studium selbst sowie Berufsperspektiven aufzeigen.

Leitung: Dr. Wilhelm Brase
Termin 1: Montag, 01.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16G612

Termin 2: Mittwoch, 03.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16K212



Einführung in die Medizin - HNO-Praxis - mehr als Ohrenreinigen

Die Medizin ist ein "weites Feld". Ein abgeschlossenes Studium befähigt zu einem rein wissenschaftlichen Arbeiten, zu einer Karriere in der Klinik, aber auch zu einer Tätigkeit in Praxis und Niederlassung. Das Seminar bietet auch Raum, diese Aspekte zu erörtern. In erster Linie aber werden exemplarische Inhalte einer HNO-ärztlichen  Praxis, die sich auch als "Praxis der Sinne" versteht, im Rahmen von Vorlesungen (Themen: Hören, Riechen, Schmecken, Gleichgewicht, Stimme), wie sie auch an der Hochschule zu erwarten sind, angeboten. Wissensgewinn ist zu erwarten.

Leitung: Dr. Bernward Bock
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16E212



Naturwissenschaften
Mein Strom ist grün! Und deiner?


Die erneuerbaren Energien werden derzeit im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes mit Milliardenbeträgen subventioniert. Diese Subventionen zahlt jeder mit seiner Stromrechnung. Höchste Zeit sich genauer mit dem Thema zu beschäftigen: Wie kommt der Strom in die Dose, was ist der grüne Strom und war der nicht eigentlich gelb?

In diesem Seminar setzen wir uns mit den Fragestellungen der Energieübertragung und dem grünen Strom auseinander und machen eine Feldstudie zur Wissenstiefe in der Öffentlichkeit.


Leitung: Hannes Früchtenicht/Johannes Heseding

Ort: Schule am Ostertor

Termin: Montag, 01.08.11

V.-Nr.: 16E612

 



Essgewohnheiten 2.0

Über 50 % der Deutschen sind übergewichtig! Liegt es daran, dass Essen nicht mehr einen so hohen Stellenwert hat? Nimmt man sich in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr so viel Zeit dafür? Gehen die Menschen lieber mal schnell zu einem Fastfood-Restaurant oder greifen sie ins Tiefkühlregal zu billigen Fertiggerichten? Die selbst gemachte Kohlroulade soll 2017 ausgestorben sein! Können die meisten Menschen gar nicht mehr kochen und bestellen nur noch bei einem Lieferservice, wenn sie zu Hause Gäste einladen? In meinem Seminar werden wir diese Fragen etwas näher beleuchten. Anfangs wollen wir uns über unsere Erfahrungen und Essgewohnheiten austauschen. Im Anschluss entwerfen wir in Gruppen Fragen für eine Befragung, die wir dann den Menschen auf dem Campus stellen werden. Mit einer Kamera werden wir diese Befragung dokumentieren, so dass am Ende ein kleiner Film zu diesem Thema entsteht. Ein Schwerpunkt dieses Seminars sind auch mediendidaktische Komponenten, da die Teilnehmer/innen im Verlaufe der Veranstaltung selbständig arbeiten und lernen, wie sie eine Befragung durchführen, aufzeichnen und einen Kurzfilm daraus erstellen.

Leitung: Helge Kletti
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16K812



Die Einheit der Natur in Physik und Philosophie - Was uns die Quantenphysik heute sagt

Dies ist ein Tagesseminar für alle, die Spaß an Physik haben oder wieder haben möchten. Die moderne Quantenphysik hat gezeigt, wie interessant und bunt die Welt ist. Allerdings muss man bereit sein, einiges vom althergebrachten Denken komplett umzukrempeln und auch die bisher gelernte Physik in einem neuen Licht zu sehen. Materie ist nicht, was sie zu sein scheint, sondern geronnene Energie. Was jedoch ist Energie? Die Welt besteht aus Beziehungsgeflechten, und ein Gegenstand kann an zwei Orten gleichzeitig sein. Alles schwingt, alles ist mit allem verbunden, und der Mensch ist ein Teil der Natur, der auch im Experiment nicht herausgelöst werden kann. Das Weltbild ändert sich durch die Quantenphysik grundlegend. Schade ist nur, dass man die Quantenphysik normalerweise nur mit sehr viel Mathematik halbwegs verstehen kann - aber das ist in diesem Seminar anders. Die Grundlagen werden einfach und nachvollziehbar erklärt, um einen Überblick zu geben. Die Bedeutung auf unser ganzes Lebensgefühl, auf die eigene Lebens-Philosophie kann sich dadurch entscheidend ändern. 

Leitung:  Dipl.-Phys. Hannes Frischat
Ort: VHS
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16G912



Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften
Was will, soll und kann die Volkswirtschaftslehre

Warum und wie funktioniert die sogenannte "Volkswirtschaft"? Was sind die Gegenstände der Volkswirtschaftslehre? Warum ist sie so wichtig?

Leitung: Philip Yang 
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16H112
 


Was will, soll und kann die Betriebswirtschaftslehre?

In der Veranstaltung wird ein Einblick in die Funktionsweise von Betrieben gegeben. Dabei wird erklärt, warum die Betriebswirtschaftslehre wichtig für das Funktionieren von Betrieben ist. Darüber hinaus werden ausgewählte Gegenstände der BWL behandelt und es wird gezeigt, in wieweit auch die Mathematik im Bereich der BWL eine wichtige Rolle spielt.

Leitung: Dr. Florian Sahling
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16H212



STEUERe deine Zukunft - das Studium an der Steuerakademie Niedersachsen

Steuerrechtskenntnisse sind gefragt. Besonders im Hinblick auf die fortschreitende europäische Einigung besteht ein wachsender Bedarf an Steuerfachleuten. In einem dreijährigen dualen Studiengang, bestehend aus dem 21-monatigen Studium am Fachbereich Gehobener Dienst der Steuerakademie Niedersachsen in Rinteln und verschiedenen Praktika in den Finanzämtern werden schwerpunktmäßig Kenntnisse im deutschen Steuerrecht vermittelt. Studierende erhalten aber auch einen Einblick in weitere Rechts- und Wissensgebiete. Informations- und Kommunikationstechnik rundet das Spektrum ab.

Ausgewählte Vorlesungen zu unterschiedlichen steuerrechtlichen Themen ermöglichen einen Einblick in das Studium an der Steuerakademie Niedersachsen.

Angeboten wird:

  • Historisches und Amüsantes zum Steuerrecht
  • Der Steuerbürger - ein gläserner Mensch
  • Einkommensteuer, auch für Studierende interessant?

Leitung: Dozententeam der Steuerakademie Niedersachsen
Termin 1: Dienstag, 02.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16H312

Termin 2: Mittwoch, 03.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16M112

 


Was sind typische Prozessabläufe innerhalb eines Unternehmens


Wer hat schon mal im Internet eingekauft? Was passiert eigentlich innerhalb eines Unternehmens, wenn Produkte oder Dienstleistungen gekauft werden? Wohin gelangen meine Bestelldaten? Welche Rolle spielt dabei die Informationstechnologie und die Organisation? Typische Fragen, denen sich die Teilnehmer in einer spannenden Veranstaltung und angewandter Gruppenarbeit beschäftigen werden.

Am Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer einen guten Überblick über das Studienfach Betriebswirtschaftslehre bzw. Wirtschaftsinformatik gewonnen. Sie können die Themengebiete besser einschätzen und kennen die zentralen Fragestellungen, mit denen sich die Betriebswirtschaftslehre und die Wirtschaftsinformatik beschäftigen.

Im Anschluss an die Mittagspause: Teilnahme am Berufsorientierungstag in den Räumen der Hochschule Weserbergland. Firmen der Weserberglandregion stellen sich und die Möglichkeit, in den einzelnen Unternehmen Ausbildung und Studium zu kombinieren, vor (Bachelor-Abschluss).
Abfahrt des Busses nach Hameln um 8.30 Uhr vom Kollegienplatz.

Leitung
Prof. Dr. Karl-Heinz Lüke
Ort:
Hochschule Weserbergland in Hameln
Termin:
Mittwoch, 03.08.11, 09.00 bis 13.00 Uhr
V.-Nr.:
16F112


Von Software und Technik: Wie Maschinen laufen lernen

 

Mechanik, Informationstechnologie und betriebswirtschaftliche Anforderungen entwickeln sich in großer Geschwindigkeit und wachsen immer mehr zusammen. Die Disziplinen können nur gemeinsam die Weiterentwicklung der Unternehmen vorantreiben. Als angehende/r Wirtschaftsingenieur/in oder Wirtschaftsinformatiker/in wirst Du an der Nahtstelle zwischen den Disziplinen quasi "mittendrin" tätig sein.
In diesem Schnupperkurs wird gezeigt, wie ein Roboter mit Hilfe von Software gesteuert werden kann. Ihr werdet anhand von Programmierbeispielen Schritt für Schritt vom Problem zur Lösung geführt. Die automatisierte Steuerung ganzer Fertigungsanlagen verläuft nach den gleichen Grundmustern, die wir gemeinsam anhand des Roboterbeispiels erkennen und anwenden werden.

Leitung: Klaus Schuster
Ort: Hochschule Weserbergland in Hameln
Termin: Mittwoch, 03.08.11, 09.00 bis 13.00 Uhr
V.-Nr.: 16F212

Im Anschluss an die Mittagspause: Teilnahme am Berufsorientierungstag in den Räumen der Hochschule Weserbergland. Firmen der Weserberglandregion stellen sich und die Möglichkeit, in den einzelnen Unternehmen Ausbildung und Studium zu kombinieren, vor (Bachelor-Abschluss).

Abfahrt des Busses nach Hameln um 8.30 Uhr vom Kollegienplatz.



Seminartag Bachelorstudiengang an der Polizeiakademie Niedersachsen

09.00 - 10.00 Uhr

Begrüßung
Vorstellung der Polizeiakademie Niedersachsen und Vorstellung des Bachelorstudiengangs
Philipp Steinhoff

10.00  - 11.30 Uhr

Vorlesung  "Historische Entwicklung des staatlichen Gewaltmonopols"
Dr. Dirk Götting

11.30 - 12.15 Uhr Mittagspause
12.15 - 13.30 Uhr Polizeipraktische Übungen, Kriminaltechnik
Jürgen Pape 
 
13.30 - 14.30 Uhr Berufsinformation, Fragestunde, Verabschiedung
Philipp Steinhoff


Ort: Polizeiakademie Niedersachsen, Nienburg
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16H512

Abfahrt des Busses nach Nienburg um 8.00 Uhr vom Kollegienplatz.

 


Arbeitstechniken
Abi - und dann?! Life/Work Planning - Berufsplanung mit System

Das Angebot an Studiengängen ist groß und vielfältig, die Wahl des "passenden Studiums" fällt oft nicht leicht. Schulabgänger haben meist vage Vorstellungen, sind verunsichert und kennen keine Vorgehensweise, wie sie für sich die beruflichen Weichen systematisch stellen können. Life/Work Planning (L/WP) ist ein effektives Verfahren, das seit Jahren an vielen deutschen Schulen und Hochschulen erfolgreich zur Karriereplanung angeboten wird. Es bietet praxiserprobte und leicht zu erlernende Methoden, um sich Klarheit bei der Berufsorientierung zu verschaffen und im Ausbildungsdschungel den für sich "richtigen" Weg zu finden.

  • Wie bestimme ich die eigenen Fähigkeiten und Interessen?
  • Wie entwickele ich daraus berufliche Zielvisionen?
  • Wie überprüfe ich meine Vorstellungen und Ideen systematisch?
  • Wie bekomme ich "Insider-Informationen" aus erster Hand?

In dem eintägigen Workshop lernen Schülerinnen und Schüler das L/WP-Verfahren praxisnah kennen, erhalten Impulse für die eigene Berufsplanung, probieren verschiedene Werkzeuge selbst aus und planen erste Schritte für das weitere Vorgehen.

Leitung: Marc Buddensieg
Termin 1: Montag, 01.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16H712 

Leitung: Christiane Maschetzke
Termin 2: Mittwoch, 03.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16M212

 



Grundlagen der Sprechstimmbildung - Entdecken Sie die geheimen Kräfte Ihrer Stimme

Was nützt das perfekte Konzept oder die geniale Idee, wenn sie lasch, monoton, schwer verständlich und ängstlich vorgetragen wird. Womit erzeugen Sie Spannung und Aufmerksamkeit im Raum? Wie gestalten Sie Atmosphäre? Was macht Zuhörer neugierig?

Grundlagen der Sprech- und Stimmbildung

Ziel des ersten Moduls ist die Erreichung der optimalen Verständlichkeit im Raumkontext und die Aktivierung der vollen, natürlichen Stimmkraft mit größtmöglicher Schonung des Stimmorgans.
Phonationsatmung: Kraft, Rhythmus und Beweglichkeit der Atmung, Atempausen
Artikulation: Präzision und Beweglichkeit für optimale Verständlichkeit
Stimmgebung: Sitz, Klang, Kraft und Spannung der Stimme; Öffnung und Nutzung der körpereigenen Klangräume; die physiologische Sprechstimmlage; Dynamik des Sprechens; Stimmgesundheit und Regeneration

Sprechtechnik und Gestaltung von Sprache

In diesem Modul geht es um Melodie, Tempo, Timing, Dynamik und Rhythmus des Sprechens, sowie um das Finden eines individuell stimmigen Vortragsstiles und nicht zuletzt um die Entdeckung der Sprechfreude.

  • Steigerung der persönlichen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Harmonisierung von Tempo und Timing
  • Nutzung unterschiedlicher Stimmmodi
  • Aufbau eines guten Kontaktes zum Publikum
  • Erreichung einer starken Vortragspräsenz
  • Aufbau und Nutzung von Spannung
  • Gestaltung von Atmosphäre
  • Freude am Sprechen

Leitung: Jens Dewers
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16M312



Rhetorik - erfolgreich reden - Wirkung erzielen

Freies Sprechen und kreatives Vortragen sind zentrale Kompetenzen in qualifizierten Positionen. Wer etwas wirksam mitteilen möchte, setzt Stimme, Körper und Sprache in Einklang und entwickelt eine Haltung zu sich selbst und seinem Gesprächspartner.

Im Mittelpunkt dieses Seminars steht das Entdecken der eigenen kommunikativen Möglichkeiten. Aufbauend auf kurzen inhaltlichen Einführungen geht es in praktischen Übungen um folgende Inhalte:

- Merkmale von Verständlichkeit
- Körpersprache und Stimmtechnik
- Umgang mit Lampenfieber
- Entwicklung eines effektiven Redekonzepts

Leitung: Christian Krause

Termin 1: Montag, 01.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16E912

Termin 2: Dienstag, 02.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16G112



Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren


Was heißt es überhaupt, wissenschaftlich zu arbeiten und was wird an der Uni von mir erwartet? Diese Fragen beschäftigen fast jeden angehenden Studenten zu Beginn seines Studiums. In dem Seminar werden die wichtigsten Grundbegriffe und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens vermittelt. Hierzu gehören Überlegungen zur Gliederung und Strukturierung des Themas, die Arbeitsschritte bei der Textproduktion und das Kennenlernen kreativer Schreib- und Brainstormingtechniken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung und dem Aufbau von Präsentationen und dem gezielten Einsatz von Medien. Anhand praktischer Übungen und Beispiele sollen die vermittelten Techniken und Methoden direkt umgesetzt und ausprobiert werden.


Leitung: Dr. Kerstin Grönert-Schlingmann
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16G412



Selfmarketing

Die allgemein bildende Schule werden Sie erfolgreich abschließen. Sie wissen welches Studium Sie interessiert  oder mit welcher Ausbildung Sie starten möchten. Der neue Lebensabschnitt bringt auch in beruflicher Hinsicht viele Herausforderungen und Fragen mit sich.

  • Wie mache ich auf mich aufmerksam?
  • Wie erfahren potenzielle Arbeitgeber von meinem Interesse?
  • Wie strukturiere ich mein Studium, um zu einem frühen Zeitpunkt Kontakt zu für mich interessanten Organisationen / Unternehmen zu bekommen?
  • Welche Kenntnisse aus dem Umfeld meines zukünftigen Berufs sind relevant und unterstützen mein berufliches Auftreten?
  • Welche Schlüsselqualifikationen habe ich schon in welche Zusammenhänge einbringen können?
  • Welche Kenntnisse und Qualifikationen beeinflussen meinen Berufseinstieg positiv?

In einem eintägigen Workshop erhalten die Teilnehmenden zu diesen und weiteren Fragen Anregungen für individuelle Strategien auf dem Weg in die Berufstätigkeit. Einige Details werden wir gemeinsam Praxis erproben.

Leitung: Jan P. Schermer
Termin 1: Mittwoch, 03.08.11
Ort:Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16C912

Termin 2: Donnerstag, 04.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16K412

 


Coache dich selbst! Die Kunst sich selbst zu coachen


Wer erfolgreich studieren möchte und sich selbst zum Erfolg führen will, benötigt persönliche und soziale Kompetenzen wie die Fähigkeit sich selbst zu managen,  Kenntnisse über effektive Lernmethoden, genügend Ausdauer und Geduld in schwierigen Lernphasen, die “Traute“ Mitstudierende als Helfer anzusprechen,  Selbstdisziplin zu üben, wenn wieder der “innere Schweinehund“ erwacht, Motivationsstrategien für frustrierende Lernsituationen zu kennen und vor allem die Kunst sich selbst zu coachen.  

Zwei wichtige Voraussetzungen zum Selbst- Coaching bringen Sie  bereits mit: Wer kennt Sie so gut wie Sie sich selbst (Selbstbild )? Sie können sich die Fragen nach den eigenen Stärken und Schwächen am besten selbst beantworten. Ihre zweite Fähigkeit - die der Selbstreflexion - ist die Fähigkeit sich liebevoll kritisch zu betrachten, um auf dieser >Metaebene< einen Perspektivenwechsel zu erreichen, der Ihnen zu neuen Handlungsstrategien verhilft.

 

In diesem Einführungs- Seminar befassen Sie sich mit folgenden Fragen und Inhalten:

  •  Was macht den Unterschied zwischen einem Coach und einem Selbstcoach aus?
  •  Wie wird man sein eigener Coach? Welche Kompetenzen braucht man um sich selbst zu coachen?
  • Übungen zum Selbst – Coaching
  • Anregungen und Tipps für Zuhause

Sie  sind eingeladen sich mit dem Konzept des Selbst-Coachings zu befassen und mit der Lernmethode  “Learning by doing“ aufschlussreiche Informationen zu erhalten. 

Leitung: Ingryt Paterok, M.A.
Termin 1: Mittwoch, 03.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16M412 

Termin 2: Donnerstag, 04.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16K712

 



Technik
Seminartag Bau - Technik - Wirtschaft der HAWK Holzminden

Vortrag 1

Das interessante Arbeitsfeld eines Bauingenieurs

In Form eines Seminars mit hohem Selbstarbeitsanteil wird gezeigt, wie aus verschiedenen Varianten von Straßenführungen eine geeignete Straße ausgewählt werden kann. Dabei werden Fahrzeit, ökologische Gesichtspunkte, Baukosten sowie Planungs- und Ausführungszeiten in die Entscheidungsfindung einbezogen. Die Teilnehmenden bereiten die Entscheidungsfindung in kleinen Gruppen von 4 - 5 Schülern/innen selbständig unter Anleitung vor. Ziel des Seminars ist es, Einblick in die Arbeitswelt des Bauingenieurs zu erlangen.
Prof. Dr. Rainer Vahland

Vortrag 2

Wie teuer dürfen Wasser und Abwasser sein?

Eine Probevorlesung aus dem Modul Kostenrechnung im Studiengang Wirtschaftsingenieur Infrastruktur.
Prof. Dr. Dieter Grommas

Vortrag 3

Kann man Temperatur sehen?

Wer hat nicht schon die meist bunten Wärmebilder von Häusern gesehen? Nach einer kurzen Einführung mit den wichtigsten Grundlagen kann jeder selbst einmal mit der IR-Kamera Aufnahmen machen und die verschiedenen Farben deuten.
Dipl. Ing. Gernot Liebau

Vortrag 4

Tunnelbau für den ICE

Eine Probelehrveranstaltung aus dem Studiengang Baumanagement.
Prof. Dr. Wilfried Ohm

Leitung: Dozententeam der HAWK
Ort: HAWK Holzminden
Termin:
 Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16J212


Abfahrt des Busses nach Holzminden um 8.00 Uhr vom Kollegienplatz.

 


Energieinformatik: Warum ist Informatik wichtig für die Stromversorgung?

Klimaveränderung, Verknappung von Energieressourcen, Rohstoffspekulationen, Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung,… Dass sich unsere Energieversorgung weg von der bisherigen CO2-intensiven Energieerzeugung hin zu sauberen Energien entwickeln muss, ist inzwischen fast allen klar.

Aber: warum benötigt man dazu Informatik? Wir wollen zunächst einmal klären, wie unsere Energieversorgung heute funktioniert, wo im Wesentlichen nur relativ wenige Großkraftwerke den benötigten Strom produzieren und anschließend z. B. folgende Fragen untersuchen:

  • Was ändert sich eigentlich durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, d. h. insbesondere Wind- und Solarenergie?
  • Warum sagen einige Fachleute, dass diese Situation die Energieversorgung Deutschlands gefährden könnte?
  • Wie kann auch bei einer intensiven Nutzung regenerativer Energien die Stromversorgung gesichert werden?
  • Welche Ansätze erforscht die Energieinformatik zur Zeit, um die vorige Frage zu lösen?
Diese Ansätze und die dabei zu lösenden Herausforderungen an die Informatik, werden wir anschließend genauer betrachten, also insbesondere die Fragen:
  • Wie kann man Informatik-Methoden nutzen, um viele kleine Energieerzeuger dazu zu bewegen, sich ähnlich wie ein „normales“ Kraftwerk zu verhalten, d. h. ein „Virtuelles Kraftwerk“ zu bilden?
  • Kann man Stromverbraucher motivieren, genau dann Strom zu verbrauchen, wenn er im Überfluss zur Verfügung steht?

Studienberatung zum Informatik-Studium

In diesem Beitrag könnten Sie sich (am Beispiel der Informatik-Studiengänge der Universität Oldenburg) über die Voraussetzungen, Anforderungen und Inhalte eines Informatik-Studiums informieren.

Leitung: Dr. Ute Vogel
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.
: 16M512

 


Digitale Signalverarbeitung mit mikroelektronischen Systemen

Digitale Signalverarbeitung in vielen Anwendungsgebieten

Die digitale Signalverarbeitung ist heute in vielen Anwendungen gegenwärtig. Ob Fotoapparat, Handy, MP3-Player, Internet, Digitales Fernsehen (DVB), DVD oder in der Medizintechnik: Bild- und Tonsignale werden als Zahlenfolgen dargestellt und digital verarbeitet. Die Ziele der digitalen Signalverarbeitung sind vielfältig. Bei der Speicherung und Übertragung von Signalen steht die Reduktion der zu übertragenden Datenmengen im Vordergrund. Als Beispiel kennt man das MP3-Verfahren, das auf Grund der Datenkomprimierung die Speicherung großer Musiksammlungen auf einem kleinen, tragbaren Player erlaubt. In der Videotechnik werden mit MPEG2 Filme so komprimiert, dass sie auf eine DVD passen, während in der Fernsehbildübertragung durch Komprimierungstechniken die Anzahl der übertragbaren Sender erhöht wird. Neben der Datenkomprimierung erlaubt die digitale Signalverarbeitung auch die Korrektur von Speicher- und Übertragungsfehlern. Darüber hinaus ermöglicht die Signalverarbeitung eine Vielzahl weiterer Funktionalitäten. So haben digitale Fotoapparate die klassischen Analogkameras mittlerweile verdrängt, weil sie neben der Speicherung großer Bildsammlungen, vielfältige Möglichkeiten zur Bildnachbearbeitung und zur Bildverbesserung am eigenen Computer bieten.

Mikroelektronische Systeme für die Digitale Signalverarbeitung

Wenn höchste Echtzeitrechenleistung, lange Batterielaufzeiten (geringer Stromverbrauch bei tragbaren Geräten) oder geringe Herstellungskosten eine wichtige Rolle spielen, müssen besonders angepasste Prozessoren als mikroelektronische Schaltkreise entwickelt werden.

Inhalt der Vorlesung

In dieser Vorlesung werden Grundzüge der digitalen Signalverarbeitung eingeführt. Anhand praktischer Beispiele wird mittels Demonstrationsobjekten vorgeführt, wie einfache Signalverarbeitungsalgorithmen arbeiten. Es folgt eine Einführung in die Digitaltechnik mit einfachen Versuchen zur Schaltungsentwicklung. Es werden moderne Halbleitertechnologien vorgestellt und diskutiert. Der Ablauf der Schaltkreisentwicklung beginnend mit der Ermittlung der Systemspezifikationen auf Anwendungsebene über die Erarbeitung eines Architekturkonzeptes bis zum Layout eines integrierten Schaltkreises wird erklärt.

Leitung: Dr.-Ing. Hartwig Jeschke
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Montag, 01.08.11
V.-Nr.: 16M612

 


Informatik - eine Einführung

Informatik begleitet uns tagtäglich im Leben. Computer sind überall: Vom Handy bis zur Waschmaschine - überall werden heutzutage Chips und Software verbaut, und viele Dinge wären ohne Netzwerke wie dem Internet nicht mehr machbar. Aber Informatik sind nicht nur Computer und Programmieren. Im Gegenteil lebt die Informatik von der Integration vieler Disziplinen und von der Vielzahl an Fachrichtungen. Es gibt viele theoretische und mathematische Konzepte, auf denen alles aufbaut. Diese Konzepte werden für viele interessante Dinge, wie z. B. komplexe Visualisierungen und Simulationen, eingesetzt. Damit all diese Dinge auch wirklich umgesetzt werden können, müssen in Projekten Menschen zusammenarbeiten und die Anforderungen in Hard- und Software umsetzen. Somit hat der normale Informatikberufsalltag auch viel mit zwischenmenschlichen Aspekten zu tun. In dieser Einführung sollen viele Aspekte der Informatik kurz vorgestellt werden, bevor praktisch am Computer ein kleines, individuelles Computerspiel entwickelt wird.
Zu den vermittelten Aspekten sollen folgende gehören:

  • Wie funktioniert eigentlich ein Computer (Hardware, Betriebssysteme, ...)
  • Mathematik und binäre Zahlen
  • Algorithmen - die Anleitung für einen Computer
  • Internet - so einfach und doch so schwer
  • Anwendungsgebiete für Informatik
  • Softwareentwicklung in der Praxis - warum Technik nicht alles ist
  • Programmieren

Leitung: Raphael Pham
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16M712



Brückenbau für Einsteiger/innen

 

Jeder weiß was eine Brücke ist, jeder kennt den Begriff und seine Bedeutung bereits seit seiner frühesten Kindheit. Doch bis zu den heutigen Brücken mit bis zu 54 km Länge mussten sich Gelehrte und Ingenieure viele Gedanken machen und auch manchen Rückschlag hinnehmen.

Die Motivation, Brücken zu bauen sind vielfältig. Egal ob Menschen über sie gelaufen sind oder ob Wasser unter ihnen hindurch floss. Sie sollten den Menschen das Leben erleichtern.

In der Gegenwart sind die technischen Möglichkeiten, eine Brücke zu errichten, sehr groß. Das Prinzip "Lernen durch probieren" wäre viel zu kostenaufwendig. Deshalb werden in den konstruktiven Fächern Methoden gelehrt, eine Brücke schon komplett mathematisch abzubilden und deren Stabilität nachzuweisen.

Allerdings, um auch diese Methoden zu verstehen, muss man zunächst klein anfangen. Deshalb soll im Zuge dieser Veranstaltung an Hand von selbst gebastelten Modellen jeder selbst herausfinden, wie geübt er im Bau der doch so alltäglichen Brücke ist.

 

Leitung: Klaas Hubert Hennig
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16H912



Kerntechnische Anlagen/Kernkraftwerke

Vermittlung des Basiswissens zur friedlichen Nutzung der Kernenergie mit dem Schwerpunkt Reaktor- und Sicherheitstechnik. Der Kurs gibt eine Einführung in die momentane und zukünftige Bedeutung der Kernenergie im Rahmen der weltweiten Energieerzeugung. In der Folge werden kurz die physikalischen und thermodynamischen Grundlagen zur kerntechnischen Energiegewinnung besprochen. Der thematische Schwerpunkt liegt im technischen Aufbau und den Besonderheiten kerntechnischer Anlagen in Hinblick auf deren Betrieb, Wartung, und Rückbau. Abschließend wird eine Diskussion von Sicherheitstechniken und des Brennstoffkreislaufes erfolgen.

  • Bedeutung der Kernenergie für die weltweite Energieerzeugung
  • Kernphysikalische und thermodynamische Grundlagen der nuklearen Stromerzeugung: Atomaufbau, Kernumwandlungen, Bindungsenergie, Kernspaltung, Kernfusion; Wärmeübertragung, Dampferzeugung, Wärmekraftprozesse, Verfahrenstechnik in Kernkraftwerken
  • Ausgeführte Kernkraftwerke, Reaktortypen, periphere Anlagentechnik und künftige Entwicklungen: Druckwasserreaktor, Siedewasserreaktor, Schwerwasserreaktor, Hochtemperaturreaktor, Schneller Brutreaktor, RBMK-Reaktor (Tschernobyl-Typ), EPR (Europäischer Druckwasserreaktor), SWR 1000 (fortgeschrittener Siedewasserreaktor), Fusionsreaktor
  • Sicherheitseinrichtungen in Kernkraftwerken: Grundlegendes Sicherheitskonzept, Barrieren gegen Strahlung und Austritt radioaktiver Stoffe, Sicherheitsphilosophie
  • Fragen der Entsorgung/Lagerung radioaktiver Stoffe, Brennstoffkreislauf

Leitung: Dr.-Ing. Joachim Runkel
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16E312

 


Mikro- und Nanotechnologie

Mikrotechnologie gestattet, mittels neuer Fertigungsverfahren miniaturisierte Bauteile herzustellen, deren kleinste Strukturgrößen im Bereich von 1/1.000 Millimeter (1/5 eines Haardurchmessers) liegen. Neue Sensortechniken für die Sicherheit im Automobilbereich und neue digitale Displaysysteme sind nur zwei Anwendungsbeispiele.

Nanotechnologie ist ein Feld, in dem die Abmessungen nochmals drei Größenordnungen kleiner sind (1/5.000 Haardurchmesser) – man ist damit fast schon im atomaren Bereich und kann in zunehmendem Maß Quanteneffekte nutzen. Ein Beispiel ist der „GMR“-Effekt, der heute in jeder Festplatte zu finden ist. Außerdem entstehen neue Werkstoffe, von denen man erwartet, dass sie die Welt revolutionieren. Beispiele sind neuartige Formen des Kohlenstoffs oder Nanopartikel, die neue Möglichkeiten bei der Krebsbehandlung eröffnen. Man erhofft sich auch Lö­sun­gen für aktuelle Probleme unserer Zeit, z. B. Energiegewinnung und -verbrauch.

Neben der Technik zur Herstellung von Mikro- und Nanobauteilen sind die Erzeugung von elektrischen Verbindungen und die Gehäusung der Bauelemente von großer Bedeutung.

Nach einer Einführung in die Mikro- und Nanotechnologie befasst sich die Vorlesung schwerpunktmäßig mit der Aufbau- und Verbindungstechnik (A&V). Ziele der A&V sind die  elektrische, mechanische oder thermische Kontaktierung der Bauelemente. Die wachsenden Anforderungen zeigen, dass immer komplexer  werdende Aufbauten bei geringen Fertigungs­kosten realisiert werden müssen. Es soll ein Überblick über Grundlagen, Heraus­forderungen und Lösungsansätze der A&V vermittelt werden.

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Lutz Rissing
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16E412

 


Maschinenbau - Produktionstechnik

Ihr möchtet den schönsten Beruf der Welt ergreifen und fragt euch wie man zu diesem Glück kommt – hier seid Ihr richtig. Was macht ein Ingenieur und wie wird man Ingenieur? Am Beispiel des Fachgebiets Produktionstechnik werden Antworten auf diese Fragen gegeben. Die Produktionstechnik befasst sich mit der nachhaltigen, industriellen Herstellung von materiellen und immateriellen Gütern. Am Morgen werden wir uns nach einer Einführung in die Produktionstechnik am Beispiel des Zahnrads technischen Fragestellungen nähern. Zahnräder sind eines der wichtigsten Maschinenelemente, wir finden sie überall in unserer Umwelt, doch wie werden sie hergestellt, welche Form besitzt ein Zahnrad und welche Schäden treten an Zahnrädern auf? Es wird so der gesamte Lebenszyklus des Bauteils Zahnrads beleuchtet.

Am Nachmittag wird anhand von Beispielen die spannende Arbeit der Forschung betrachtet: ein Problem haben, den Lösungsweg erarbeiten und abschließend eine Problemlösung bereit stellen.

Leitung: Arne Stuckenberg
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16E512

 


Sensoren, die Sinnesorgane der Technik

Sensoren wandeln physikalische oder chemische Signale in elektrische Signale um, die dann elektronisch, beispielsweise von einem Computer, weiterverarbeitet werden können. Sie stellen somit die ‚Sinnesorgane‘ technischer Systeme dar, mit denen Größen wie Temperatur, Kraft, Druck, Beschleunigung, chemische Stoffkonzentration, Durchfluss etc. gemessen werden. Weit verbreitete Beispiele für Sensoren sind etwa:

·        Temperatursensoren in Wasserkochern, Waschmaschinen, etc.

·        Der Infrarotsensor in der Lichtschranke von Fahrstühlen.

·        Der Beschleunigungssensor zur Auslösung des Airbags im Kraftfahrzeug.

·        Der Kraftaufnehmer in Waagen.

Im Rahmen dieses Seminars werden wir uns zunächst einen Überblick darüber verschaffen, welche Größen sich mit welchen Sensoren messen lassen.

Im weiteren Verlauf werden wir einige ausgewählte Sensoren, insbesondere zur Messung von Temperatur, Kraft und Beschleunigung genauer untersuchen. Hierzu werden wir zunächst das Funktionsprinzip des jeweiligen Sensors kennen lernen und dann in Experimenten überprüfen, ob sich die Sensoren auch so verhalten, wie es die Theorie behauptet.

Leitung: Prof. Dr.-Ing Stefan Beißner
Termin: Donnerstag, 04.08.11
Ort: Schule am Ostertor
V.-Nr.: 16J912

 


Vermessungskunde

Die Vorlesung Vermessungskunde und die zugehörigen Übungen sollen einen Einblick in die Grundlagen des Vermessungswesens geben. Wichtige einfache Messgeräte, Messmethoden und Anwendungsgebiete werden besprochen. Die Vermessungskunde - im wissenschaftlichen Sprachgebrauch Geodäsie genannt - hat eine lange Entwicklung durchlaufen, die in einem sehr engen Zusammenhang mit der Entwicklung der Mathematik, Astronomie, Navigation, Architektur und des Ingenieurwesens steht.

In den Übungen werden einfache Vermessungen und die zugehörigen Berechnungsverfahren geübt. Orthogonale Aufnahme eines Gebäudes und anschließende Kartierung, Pythagorasprobe, Einsatz einfacher Messwerkzeuge wie Schnurlot, Fluchtstäbe, Lattenrichter, Messband, Zählnadel, Prisma, aber auch die Arbeitsweise und der Einsatzbereich von elektronischen Tachymetern und von Satellitennavigation werden erläutert.

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Joachim Bahndorf
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16E812



Architektur
Bauen und Bauten pflegen - die schönste Sache der Welt! Beruf und Berufsbild des Architekten und Denkmalpflegers

Von den ersten Entwurfsideen oder Sanierungskonzepten bis zur Einweihung oder Wiedereröffnung des Bauwerks, Wege mit vielen interessanten Tätigkeiten, bei denen die verschiedensten Begabungen und Neigungen gefragt sind.

Voraussetzungen und Studium (Abschlüsse Bachelor und Master), Inhalte, Dauer, Tätigkeitsfelder; Chancen, Aussichten, Perspektiven; zum Abschluss kleiner Gang zu ausgewählten Fachwerkhäusern in der Altstadt mit Überlegungen zur Architektur, Sanierung und Denkmalpflege.

 

Leitung: Prof. Dipl.-Ing. Martin Thumm
Ort: VHS

Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16J312

 


Jura
Recht haben heißt nicht Recht bekommen!

Die Fragen, wie sich die Rechtswissenschaften studieren, was alles neu oder alt geblieben ist, was das Referendariat bedeutet, was man mit welchem Abschluss alles machen kann und warum das alles auch mit der Frage nach dem "Recht bekommen" zu tun hat, sollen der Aufhänger für diese Veranstaltung sein. Das Recht ist eine alte Idee und hatte schon immer mit der Frage zu tun, wer "Recht hat". Wo zwei oder mehr Menschen sich nicht einigen können oder es ohne Erfolg versucht haben, wird das Recht bemüht. In den großen Bereichen des Öffentlichen Rechts, des Strafrechts und des Bürgerlichen Rechts wurden sehr ausdifferenzierte und effektive Ideen entwickelt, solche Konflikte zu lösen. Anhand von beispielhaften Fällen sollen diese Mechanismen wie in einem gerafften Studium mit anschließendem Referendariat gemeinsam erarbeitet werden. Das juristische Denken ist dem Laien oft fremd - mit ein wenig Geduld wird sich aber jedem Interessierten erschließen, ob dieses Studium das Richtige wäre. 

Leitung: Martin Böhnke
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16J512



Einführung in die Rechtswissenschaft

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Aufbau und Ziele des Jura-Studiums. Dafür wird das deutsche Rechts- und Gerichtssystem erläutert. Die Rechtswissenschaft wird aus dem politischen und gesellschaftlichen Kontext heraus erläutert. Mögliche Berufsfelder der Rechtswissenschaftler werden gezeigt und es wird anhand prägnanter Beispiele die Arbeitsweise von Juristen dargestellt.

Leitung: Matthias Wenk
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Mittwoch, 03.08.11
V.-Nr.: 16J612



Deutsches, Europäisches und Internationales Recht

In der Veranstaltung wird nach einer Übersicht über europäische und internationale Institutionen eine Einführung in das Verhältnis von deutschen, europäischen und internationalen Rechtsnormen vermittelt. Dabei werden schwerpunktmäßig Aspekte der Europäischen Union sowie der Umsetzung europäischen Rechts in nationales Recht thematisiert. Internationale Aspekte des Jurastudiums werden dabei ebenfalls aufgezeigt.

Leitung: Matthias Wenk
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16J712

 


Literaturwissenschaft
Romanistik - Einführung in die Literaturwissenschaft - Charles Baudelaire. Der Dichter des modernen Lebens


Diese Veranstaltung vermittelt eine Einführung in das Studium der Romanistik. Verschiedene Studieninhalte werden an Beispielen aus der Literatur- und Kulturwissenschaft erläutert. Diese Veranstaltung stellt Lehrformen der Universität, wie Vorlesung, Übung, Pro- und Hauptseminar vor. Die Veranstaltung beginnt mit einem Vorlesung über das Werk von Charles Baudelaire (1821-1867) als Dichter und Kunstkritiker. Diese Vorlesung vermittelt Grundlagenwissen und ausgewählte wissenschaftliche Positionen. In einem zweiten Teil dieser Vorlesung geht es um das Fach Romanistik und die  dazu passenden Berufsaussichten. Danach lesen wir im Rahmen einer Übung Texte und Gedichte aus dem Werk von Charles Baudelaire. Dabei werden verschiedene Methoden der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem literarischen Werk erläutert. Nach einer Einzel- oder Gruppenarbeit lesen die Teilnehmer verschiedene Textauszüge und stellen sie ähnlich wie in einem Pro- oder Hauptseminar den anderen Teilnehmern vor.  

Für diese Veranstaltung bringen Sie bitte ein zweisprachiges französisch-deutsches Lexikon mit. 

Leitung: Dr. Heiner Wittmann
Ort: VHS
Termin: Montag, 01.08.11 
V.-Nr.: 16J812

 


Anglistik - Einführung in die Literaturwissenschaft

Diese Veranstaltung vermittelt Grundwissen zur Anglistik an ausgewählten Beispielen. Studieninhalte werden am Beispiel der Literatur- und Kulturwissenschaft erläutert. Mit den verschiedenen Übungsformen dieser Veranstaltung werden Lehrformen der Universität, wie Übung, Pro- und Hauptseminar und Vorlesung erläutert. Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag, der wie in einer Vorlesung Grundlagenwissen und ausgewählte wissenschaftliche Positionen vermittelt. Danach lesen wir in dieser Veranstaltung in Form einer Übung Textauszüge aus dem Kurzroman The Picture of Dorian Gray von Oscar Wilde* als eine Einführung in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Text der englischen Literatur. Am Nachmittag werden wir nach einer kurzen Einzel- oder Gruppenarbeit Interpretationsansätze für diesen Text untersuchen, diskutieren und mit eigenen Lektürekenntnissen vergleichen. Da zumindest ein Teil der Veranstaltung in englischer Sprache stattfinden wird, sind solide Englischkenntnisse Voraussetzung (das heißt in der Regel mindestens eine gute Note in Englisch).

*empfohlene Ausgabe: Oscar Wilde, The Picture of Dorian Gray, herausgegeben von Eva-Maria König (Ditzingen: Reclam, 1995)

Leitung: Prof. Dr. Rainer Emig
Ort: Schule am Ostertor
Termin: Dienstag, 02.08.11
V.-Nr.: 16K112



Germanistik - eine Einführung

Ist Germanistik das Unterrichtsfach Deutsch? Betrifft das Studium nur angehende Deutschlehrer? Welche anderen Berufsziele, Qualifikationen und Perspektiven eröffnet die Germanistik? Welche Themen werden vermittelt? Was genau beinhaltet das Studium der Literaturwissenschaft und Linguistik (Sprachwissenschaft)? Neben ausführlichen Informationen zum Studienablauf führt die Veranstaltung an konkreten Beispielen und Texten in das Studium der Germanistik ein (siehe auch unter Rubrik Sprachwissenschaften).

Leitung: Prof. Dr. phil. habil. Peter Moritz
Ort: Schule am Ostertor
Termin:  Donnerstag, 04.08.11
V.-Nr.: 16F812



Restaurierung/Konservierung
Vergangenheit mit Zukunft! Ausbildung und Beruf des Konservators und Restaurators

Wie lernt man eigentlich die Pflege und Erhaltung, das Konservieren und Restaurieren von Bildern, Möbeln, Skulpturen aus Holz oder Stein, Büchern, Tapeten oder Wandmalereien? Wieviel Fertigkeit und welche Spezialkenntnisse braucht man dazu?

Infos zu Voraussetzungen, Studium (Abschlüsse Bachelor und Master of Arts) und Inhalten, Vertiefungsrichtungen, Dauer, Studienorten; Perspektiven, Berufs- und Tätigkeitsfeldern (Museen, Denkmalpflege, priv. Werkstätten); kleine Vorführung restaurierter Objekte.

 

Leitung: Prof. Dipl.-Ing. Martin Thumm

Termin 1: Dienstag, 02.08.11
Ort: VHS
V.-Nr.: 16J112

Termin 2: Mittwoch, 03.08.11
Ort: VHS
V.-Nr.: 16J312